| Agriturismo |
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Ferien
auf dem Bauernhof: (Zweites
Standbein vieler Landwirte) Groß im Kommen
ist der grüne,
preiswerte Urlaub auf dem Bauernhof mit Kontakt zur einheimischen
Familie. Mittlerweile überzieht ein engmaschiges Netz dieser
ländlich gewachsenen Ferienhöfe das gesamte Eiland. Schon
seit einigen Jahren sind Ferien auf dem Bauernhof ein beliebtes
Wochenendvergnügen vieler Sarden aus der Hauptstadt. Es kann
grundsätzlich nur Halbpension gebucht werden. So hat man allerdings
Gelegenheit, die typisch sardische Küche kennen zu lernen.
Denn alle servierten Spezialitäten sind aus eigener Produktion.
Das geht von Schafskäse über Wildschweinschinken, Hauswein
bis hin zur selbstgemachten Pasta.
Viele "aziende di agriturismo" (Bauernhofbetreiber) bieten
neben den bauernhofüblichen
Aktivitäten auch die Möglichkeit zu Wanderungen, Mountainbiking
oder Freeclimbing. Die Anzahl der Schlafmöglichkeiten ist auf etwa
20 Betten beschränkt. Gegessen wird praktisch immer im Kreise der
Bauernfamilie. |
| Campingplätze |
Mittlerweile ist es auch auf Sardinien
verboten, wild zu zelten. Nachdem vor etwa 15 Jahren die ausufernd
letzten wilden Zeltkolonien durch intensive Polizeiaktionen aufgelöst
wurden, ist es nicht ratsam, dieses Verbot zu übergehen. Die
italienische Polizei und Carabinieri kontrollieren gerade in den
Sommermonaten die beliebtesten Wildzeltplätze. Die meisten Campingplätze
sind nur zwischen Mai und Oktober geöffnet. Wer ab Mitte August
einen Campingurlaub auf Sardinien plant, sollte sich auf fast immer
ausgebuchte Zeltplätze einstellen, da dann viele Italiener den
15. August, das ist der Feiertag „Ferragosto“, auf dem
Zeltplatz verbringen.
Die Preise sind sehr unterschiedlich. Gerade in der Luxus Touristen Hochburg „Costa
Smeralda“ kann ein Zeltstellplatz mal locker bis zu 30.000 Euro pro Nacht
kosten. Dazu muss noch die Übernachtung pro Person berechnet werden. |
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