Badestrände Nordsardinien (subjektive Auswahl) |
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| "Pelosa" am capo falcone | ||||||||||
Auf
dem nordwestlichen Sporn der Insel, nördlich des farbenfrohen
Fischerdorfes "Stintino" befindet sich ein landschaftlich sehr reizvoll gelegener Punkt. Hier
auf schmaler Landzunge in Sichtweite des spanischen Wehrturms vor
einer neu gebauten Feriensiedlung verläuft das saubere Badeufer "pelosa".
Flach abfallend ins hellgrüne Meer ist der 1km lange, feinkörnig weiße Sandstrand zum ungefährlichen Spielen für
Kleinkinder sehr geeignet; Mit bewachten gebührenpflichtigen
Parkplätzen, Strandbar, Restaurant, Bootsverleih, Einkaufsmärkten, ist
das sehr bekannte Gebiet voll erschlossen; Modern ausgestattete
Surfschulen mit Brettverleih und Tauchschulen werden von routinierten Seebären
geleitet. Empfehlenswert ist von hier ein Bootsausflug auf die
ehemalige Strafgefangeneninsel Asinara mit
den weltberühmt weißen Eseln im Naturschutzpark; Leider
gibt es kaum natürlichen Schattenspender und im Hochsommer
ist das Ufer grausam von Festlanditalienern überbevölkert!
In der Hochsaison gehobenes Preisniveau in allen umgebenden Geschäften
und edlen Speiselokalen!
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| Smaragdküste / "costa smeralda" | ||||||||||
An
der Sonne hängt, zur Sonne drängt bekanntlich alles,
manchmal jedoch stellt sich uns hier die Frage: "Wie ist
es möglich, das dieses Eiland auf seiner Nordseite unter dem Gewicht mehrerer hunderttausend
Feriengästen/Wohnungen und dazugehörender Pkw nicht einfach
abbricht und im Meer versinkt ?" Um das teuere nördliche
Touristenmekka "Costa Smeralda" findet in
den Monaten Juli, August die reine Urlaubervölkerwanderung
statt, nun stinkt und drängelt sich der Autoverkehr aus ganz
Europa. --- "Komm, gehen wir Prominente schauen"---, irgendwie hat man im
Sommer hier das Gefühl, jemand hat etwas verloren und alle
Welt sucht es! Kurz vor dem Verkehrsinfarkt wälzt sich als
rollend internationale Automobilmesse auf regionalen Landstraßen
eine Blechlawine entlang dieses nordöstlichen Inselstreifens.
Seine islamische Hoheit, Imam der Muslime, Prinz Karim Aga Khan hatte
schon frühzeitig die göttliche Eingebung und fand hier seinen "Sandkasten" als
pompösen Spielplatz für Mächtige, Reiche und Schöne
unserer irdischen Welt. Noch im Jahr 1960 zogen hier nur einsame Wanderhirten durch das dornige
Macchiagestrüpp.
Bis
dahin waren in dieser Region nur Schaf und Ziegenherden die einzigen
meckernden Gäste! Im März 1962 bei einem ausgedehnten
Segeltörn
auf seiner Luxusjacht, lernte Prinz Khan dann diesen damals
unverbauten wilden Küstenstrich
kennen und lieben. Für ein Butterbrot (-,
20 cent für 1 qm) erwarb das
Konsortium damals den Landstrich von den regierenden Politikern, der Ausbau zum abgeschlossenen
Erholungsghetto für die oberen zehntausend VIP ´s begann
unaufhaltsam; Reißbrettstädte entstanden wie z.B. Porto
Cervo, Porto Rotondo. Als mehrere neue ausufernde Bauvorhaben am Veto der Regionalregierung
scheiterten, zog sich Aga Khan 1994 aus dem Gebietskonsortium zurück
und trat seine Anteile ab. Nach mehrfachem Besitzerwechsel gehört
die Costa, das heißt die vier Nobel-Hotels vor Ort, der Yachthafen, der Golfplatz Pevero,
Läden und Passagen sowie fast 2.400 Hektar Land der US-Investment-Gesellschaft
Colony Capital. Beziehen Sie hier Quartier, sollten Sie schon ein dickeres Portemonnaie
besitzen, denn etwas hochpreisig sind hier die Waren und Dienstleistungen.
nach Wer
in den Sommermonaten beispielsweise durch Porto Cervo fährt,
wird nicht selten von den neuesten Nobelkarossen überholt
und staunt über des Luxus der blendendweißen Yachten
im Hafen von Porto Cervo. Doch die Superreichen gehen erst gar
nicht an Land in die vier/fünf Sternehotels. Ein beliebtes
Spielchen der Multimilliardäre ist: Wer hat die größte
Megayacht in der Bucht vor Anker liegen. Nicht wenige dieser Hochseeklipper
sind an die hundert Meter lang und mit Hubschrauberlandedeck, Wellneßbereich,
Casino ausgestattet. Nach dem jüngsten Beschluss der Inselregierung
müssen Besitzer von Privatyachten je nach Größe
tief in die Tasche greifen. Schon für ein 14-Meter-Boot muss
man 1000 Euro pro Jahr auf den Tisch blättern, selbst wenn
man nur einmal ankern will. Ein 30-Meter-Schiff koste immerhin
bereits 10.000 Euro, bis zu 15.000 Euro können fällig
werden. Auch für Privatjets und Ferienhäuser sind ähnliche
Abgaben zu berappen. Allerdings: Inselbewohner sind davon befreit. "Ich
habe nichts gegen die Reichen, aber bis heute verdient Sardinien
keinen Euro an den Häusern der Nicht-Einwohner", begründet
der Inselgouverneur Renato Soru die umstrittene Abgabe.
Anfang Mai 2007 hatte das Regionalparlament die Luxussteuer mit
großer Mehrheit beschlossen. Soru verteidigte die
Sondersteuer mit dem Argument, das Geld könne von den Gemeinden
in den Tourismus investiert werden. Sardinien rechnet mit Mehreinnahmen
zwischen 300 und 700 Millionen Euro pro Jahr. Jährlich im September findet hier die Segelregatta Rolex Swan
Cup statt, die vom Yacht Club Costa Smeralda ausgerichtet wird. In
den Wintermonaten ist der Hauptort der Costa Smeralda ausgestorben,
gähnende Leere und vernagelte Einkaufspassagen.Als persönlich subjektiven Eindruck empfinden wir Badestrände auf der ganzen Insel überall bezaubernd, es gibt also nicht nur die verbauten 55 km costa rubata (Spitzname >> Raubküste); Sardinien ist nicht nur das Reiseziel für Gutbetuchte, es bieten sich genügend Orte und Strände wo der Urlaub erschwinglich, angenehm, stimmungsvoll oder erholsam ist. Etwas abseits der mondänen, touristisch erschlossenen Küstengebiete erlebt der Besucher im Landesinneren eine völlig andere Welt und fühlt sich manchmal in archaische Zeiten zurückversetzt. |
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| Surferstadt "Palau", vorgelagerte Kleinstinseln "la Maddalena" | ||||||||||
Kräftezehrender
Wettkampf mit starkem Wind und das ausdauernde Abreiten
der Wellen bedeutet hier die Herausforderung für bestens
Geübte.
Wer den Wasserstart nicht perfekt beherrscht, ist hoffnungslos
verloren und braucht sich in dieses "Großkampfrevier" nicht
zu wagen. Versammelt internationale Windsurfer - Elite begeistert
mit ihrem sportlichem Treiben, vergleichbar mit bunten rasenden
Schmetterlingen zischen und springen die Akrobaten auf ihren
schwimmenden Bügelbrettern übers
Wasser. Schäumende Wellenkämme werden zum Absprung
wie ein Trampolin genutzt, es scheint als seien die Gesetze
der Schwerkraft
aufgehoben. Als Zuschauer am Ufer ist man versucht für
manch´
artistische Vorführung spontan heftig Beifall zu klatschen;
Angesagt ist auch hier ein Fun - Sport, der in den vergangenen
12 Jahren enorm an Aufmerksamkeit gewonnen hat. Sich von einem
Gleitschirm
im Wind ziehen zu lassen, steuernd auf einem
kurzen Surfbrett ("Kitsurfen") und
Wellenreiten auf der Strandwelle sind die neuesten Entdeckungen
der Wasserartisten; Zuerst als Extremsport für ein paar
Verrückte abgestempelt heute
kommen tausende Zuschauer zu den internationalen Wettkämpfen.
Oberhalb der Stadt auf einer Anhöhe wacht majestätisch
das natürliche Wahrzeichen von Palau und
blickt auf den geschäftigen Fährhafen; Der steinerne
Bär beschützt täglich verkehrende Fährschiffe
und Fischer bei ihrer Überfahrt nach la
Maddalena, Spargi, Caprera, Santa
Maria; Diese vorgelagerten Kleinstinseln gehören
zu einer längst versunkenen Landbrücke zwischen Sardinien
und Korsika. Bei der Suche nach edlen Badestränden rund
um den zerklüfteten
gallurischen Archipel hält man sich am Besten auf der
gut beschilderten 21 km langen Panoramastraße entlang
der Küstenlinie gegen
den Uhrzeigersinn. Rechter Hand erscheinen dann alle Kilometer
am Saum des Meeres herrlich flache, feinsandige Badelandschaften;
Die bewohnte
Kleininsel la Maddalena, beheimatet neben Ferienwohnungen
und Hotels auch 2 kleinere Campingplätze auf niedrigem
Sterne-Niveau; Ausflugsempfehlungen: Garibaldi´s
ehemaliges Wohnhaus als Museum auf "Caprera";
Tagestour mit Badepausen auf einem Zweimastsegler, zu den
aufgesplitterten Kleinstinseln des geschützten Naturparks. nach |
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