Badestrände Südsardinien (subjektive Auswahl)

  kristallklares Meer poetto cagliari Peppino punto molentis
chia Cagliari del giunco Kontrast sud abgelegen und ruhig
Sant´Antioco (südwestlich vorgelagertes Inselchen)
SchneeeweissSüdlich von Iglesias/Carbonia führt die Hauptverbindungsstraße über eine künstlich schmale Landbrücke zum ersten Landungspunkt der Karthager und Römer auf Sardinien; Nach Einfahrt in die Stadt orientieren Sie sich sofort links, 5 km entlang der Küste zum kinderfreundlich sanft abfallenden Sandstrand "Maladroxia" Es erwartet Sie Badespass für Groß und Klein; Bester Urlauberservice mit kalten Süßwasserduschen am Ufer, mietbaren Strandliegen, Strandbar für erfrischend kühle Getränke, erste Hilfestation, Bootsverleih. Nervig empfanden wir nur alle 5 Minuten von einem fliegendem Händler am Strand geweckt zu werden -- "Amigo, du kaufen, echte Rolex, nur heute billiger Preis" -- Liebhaber von stillen Felsbuchten steuern 8 km weiter zum Camping Tonara, dort wartet ein super Tauchrevier mit Tauchschule "Cala de Saboni".  Als Vorsichtsmaßnahme für alle die zum Schnorcheln weiter hinausschwimmen, ziehen Sie bitte an der Schnur eine rote Markierungsboje nach, um nicht übersehen zu werden und im Krankenhaus zu landen. Trotz regelmäßiger Kontrollen der Küstenwache rasen Motorbootfahrer am Rande des abgesteckten Badebereiches wie Verrückte über die Wellen!Sandverwehung Auch bei gutem Badewetter sollte man hier schäumende Brandungswellen nicht unterschätzen;  Es herrschen teilweise gefährliche Wirbel und Strömungen, die sogar beste Schwimmer unter den Fels ziehen; Für alle mutigen Kunstspringer gilt: Bevor Sie den erfrischenden Kopfsprung wagen, vergewissern Sie sich definitiv über felsfreie Wassertiefe, denn ein flüchtig erster Eindruck täuscht. Die sardische Küstenwache verzeichnet regelmäßig in den Sommermonaten 2 bis 3 Todesfälle von leichtsinnig übermütigen Badegästen; Unsere Tagesausflugsempfehlung für kombinierte Bade und Kulturferien: -- Tempelruinen der Phöniker/Karthager auf dem Monte Sirai bei Carbonia, --- Tropfsteinhöhle " is Zuddas" -- Nachbarinsel san Pietro;
Isola "san Pietro"(südwestlich vorgelagertes Inselchen)
Due colonneIm Süden der winzigen Nachbarinsel "san Pietro" widerstehen zwei wuchtige Granitfelstürme dem tobenden Meer.   (Postkartenadresse "Punto le Colonne") Gleich 500 Meter nebenan in windgeschützt einladender Badebucht liegt der feinsandige Schwemmlandstreifen "Bobba"! Vom beaufsichtigten Parkplatz führt ein Trampelpfad zu diesem intimen Strand. Mit Bar/WC, Dusche, Bootsverleih, Wasserwachtposten sind alle Bequemlichkeiten vorhanden. Von Sant´Antioco/Calasetta nach san Pietro/Carloforte pendeln stündlich kleine Fähren bis 20 Uhr. (Einfacher Überfahrtpreis 1 Erwachsener mit Auto 7,- €) Der drei Sterne Camping "la Caletta" ist von Mai bis Mitte September geöffnet; Das kleine Dorf Carloforte hat durch seine weißgekalkten Häuser schon leicht spanisch/arabischen Charakter und ist weltbekannt durch Thunfischfang; Jedes Jahr Mitte Mai feiern Einheimische und unzählige Touristen die "Mattanza", ein Abfischen und Sardische DelikatesseEinbringen der Thunfischbeute. Die Einkäufer japanischer Großhandelskonzerne warten schon ungeduldig am Ufer und selktieren beste Fischqualität für den schnellen Versand nach Japan. Ein zeitig vorgebuchter Angelausflug auf einem der Fischdampfer ist nicht nur für Fachleute ein Erlebnis. Transparentes Wasser hat unter Anderem den Vorteil, das der Badegast schwarze Seeigel auf dem Meeresgrund hoffentlich rechtzeitig erkennt und weiträumig umgeht. Einmal barfuß in diese unangenehm stacheligen Zeitgenossen getreten, hat man noch länger mit schmerzhaft entzündeter Wunde zu tun! Übrigens ist für Sarden das orangefarbene Muskelfleisch der "ricci", roh verzehrt mit Brot und Weißwein eine geschätzte Delikatesse (soll aphrodisierend wirken); Alljährlich im Winter versammeln sich um die Verkaufsstände dieser Spezialität wahre Menschentrauben zur Verkostung der Meeresfrüchte. nachNach oben oben
Costa del Sud / capo Spartivento"
chiaDünen costa del sudLeicht erreichbar auf dem südlichsten Küstenabschnitt Sardiniens unterhalb der Stadt Teulada, reiht sich insgesamt 25 km lang, ein voll erschlossen flaches Sandufer an das Nächste. Gelb grobkörniger Quarz am spanischen Wachturm "Chia", weißer Puderzucker am "spiaggia di Teulada" unterbrochen nur von schmalen Felsenklippen! Unendlich viele Stellen sind zu entdecken, wo Sie auch in der Hauptsaison noch ein Plätzchen am Meer ganz für sich allein haben können. Wunder der Natur - umgeben von der Stille und dem Zauber einer nicht verschmutzten Umwelt. Faszinierend unwiderstehlicher Reiz für alle Sinne. Sie sollten Strohhut und Badeschlappen dabeihaben, denn die Nähe zum nordafrikanischen Kontinent ist deutlich spürbar! Hitze manchmal wie im Backofen, um 40° Celsius im Schatten, barfuß Laufen auf glühendem Sand ist dann nicht möglich. Glücklicherweise weht meist eine leicht kühlende Brise Wind. Freizeitsurfer, Kitesurfer oder Freunde von Lenkdrachen verehren dieses Gebiet. Einige örtliche Reitschulen bieten bei Voranmeldung ein Schmankerl der Extraklasse für Pferdenarren. Der morgendlich freie Ausritt in überwältigende Umgebung an das stille Meer oder durch duftend grüne macchia muß toll sein. Unsere flehentliche Bitte an Gefangene der Vollpension, keine kulturelle Empfängnisverhütung, statt täglich Strand lieber einmal ab ins Hinterland! In nahen antiken Ausgrabungsstätten von Bithia oder Nora kann man viel über die bewegte Geschichte Sardiniens sehen und lernen.
Küstenabschnitt von Cagliari bis Villasimius
Cala Sinzias Buchtbadestrand solanasEntlang der Küste auf kurviger Panoramastraße fällt es schwer, sich auf den dichten Ausflugsverkehr zu konzentrieren. Zahlreiche Buchten auf der rechten Seite schreiben uns ein Lächeln ins Gesicht und entlocken immer wieder Freudenseufzer (Aaahhh und Oohh)!Erste Adresse für viele Hauptstädter aus dem naheliegenden Cagliari/Quartu (20 km) ist "torre delle stelle"; Das feinsandig schmal weiße Ufer am Sternenturm ist sicher schön, aber im Hochsommer liegt Handtuch an Handtuch; Die Bewohner aus nebenstehenden Ferienwohnungen drängen alle ans erfrischende Badewasser; Am weißen Strand dulden altehrwürdig römische Wachtürme neben sich, große weiße Plastikzelte mit modern lauten Freiluftdiskotheken. Diese Kathedralen der Neuzeit sind für das Betrachterauge ein leichter Widerspruch im harmonischen Gesamtbild der Region. Das Schwemmland "Geremeas" und "Kala e´Moru" liegt 100m parallel zur Straße gut sichtbar in Richtung Villasimius; Der Strand gestaltet sich rechts aus grob flachen Kieselsteinen, links breitet sich in Dünenform feines Quarzkorn aus; Zum Parken besteht freie Zufahrt in einen schattigen Eukalyptuswald (aufgelöster ehemaliger Campingplatz); Keine Bar oder WC;     nachNach oben oben
noch mehr Meer, --- "Solanas"
 
Ferien GeremeasEingebettet zwischen zwei steil abfallende Felsenkaps ruhen 1000 Meter goldfarben grobkörniger Quarzsand. Das flach abfallend und breite Ufer ist idealer Spielplatz für Kinder und Eltern. (Beachvolleyball); Im angrenzenden Dorf findet sich alles was ein durstiger Badegast sich ersehnt; (Bar, Restaurant, Supermarkt, Fruchtmärkte) Parkplätze sind entlang der Zufahrtstrasse reichlich vorhanden. Genießen Sie auf der Fahrt nach Villasimius den Panoramablick auf die blaue Küste "capo Carbonara" und "spiaggia del riso". Durch viele Postkartenansichten war der Reiskornstrand sehr berühmt und hatte noch 1998 eine Ausdehnung von fast 2 km. Nach dem betonierten Ausbau eines neuen gewaltigen Jachthafens weit ins Meer hinaus, veränderten sich die Strömungsverhältnisse des Wassers derart, das bis auf 100 Meter Länge der karibisch weiße Sand weggeschwemmt wurde; Das Puderzuckerufer "spiaggia porto Giunco" trennt eine flache Lagune vom offenen Meer ab und ist jetzt der neue Magnet für den Touristen. Gegenüber dem unübersehbaren Jachthafen führt von der asphaltierten Hauptstrasse eine beschilderte Schotterpiste ab. Die Zufahrt mündet nach 500 Metern in einen dichten niedrigen Eukalyptuswald, dort in flachem Gelände findet man bequem einen schattigen, jedoch unbewachten Stellplatz für den PKW.
Poetto von Cagliari/Quartu
 
 
Cagliari poettoEindrucksvolle 9 Kilometer lang und im mittleren Abschnitt über 130 Meter breit, zieht sich Sardiniens längste Bucht (golfo dei angeli), derweiße feinsandige Hausstrand von Cagliari/Quartu. Im Frühjahr 2002 veranlaßte die zuständige Komune, gestützt durch enormen Aufwand (3,35 Millionen Euro), das man als Sanierungsmaßnahme 370000 Kubikmeter Sand aus den Meerestiefen vor der Engelsbucht pumpte und damit den über die Jahre arg abgetragenen mittleren Strandabschnitt neu aufschüttete. Am sonnigen Naherholungsgebiet trifft man sich mit Freunden zu einem ausgedehnten Sonntagsspaziergang (passeggiata), tauscht Klatschneuigkeiten aus oder genießt mit Geschäftspartnern einen gepflegten Cappuccino. Tag und Nacht ist hier Bewegung um die typischen Strandbuden herum, Spaß und Unterhaltung, Sehen und Gesehen werden, das soziale Leben spielt sich auch im "Winter" ueberwiegend im Freien ab. Ein lockeres Match im Beachvolleyball oder ein vergnüglicher Fußballkick, in den Pausen ruft eisgekühlter Campari oder ein kühles Bierchen an einer der zahlreichen Musikbars. Generell gilt: Jeder Strand in Ortsnähe ist Spielplatz, Sportgelände, Marktplatz, Laufsteg zur Modeschau, Erholungszone, Informationstauschbörse. Ein markannter Felsvorsprung wird im Volksmund "sella del diavolo" (Teufelssattel) genannt und liegt sinnigerweise im Zentrum der Engelsbucht vor Cagliari (golfo dei angeli). Die Legende erzählt vom Kampf der Engel im Himmel mit dem bösen Luzifer auf seinem schwarzen Pferd. Wie immer siegt das Gute, Pferd und dämonischer Reiter stürzen ins Mittelmeer zufällig vor Cagliari. Als ewige Mahnung gegen das Teuflische bleibt nur der Sattel versteinert hier zurück. Da man in den geschützten kleinen Jachthafen (marina piccola) auch bei starkem Wind aus allen Himmelsrichtungen gefahrlos einlaufen kann, -- meint der Gläubige, -- diese Bucht wird immer noch von den Engeln beschützt. Trotzdem kamen aber 1961 bei einem plötzlich auftretenden natürlichen Abbruch der vorderen Felsnase zwei Fischer in ihrem Ruderboot ums Leben.    nachNach oben oben
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