Badeplätze Westsardinien (subjektive Auswahl)
 
cala domestica
torre argentina Bosa Marina
argentiera
Alghero Lazaretto
Costa verde Dünen Felsbucht Buggerru Argentiera 1
Lido di Alghero / San Giovanni
KorallenküsteDie ehemals katalanische Kolonie Alghero ist zu Recht stolz auf den 3km lang weißen Hausstrand mit dem türkisgrünen Meer. Leicht zu finden ist das familienfreundliche Ufer in nördlicher Richtung Fertilia gleichlaufend zur Promenadenstraße von Alghero. Eine schmale Dünenlandschaft mit schattigen Pinien durchsetzt, trennt das Meer vom Hinterland ab. Der nördliche Strandteil mündet leicht ansteigend in eine schroffe Felsenküste, darin eingebettet verbergen sich vereinzelt Sandbuchten; Unbefestigte Feldwege führen hier ab Fertilia linker Hand abwärts zu einsam Plätzen; Beim unbewachten Parken an der abgelegenen Küstenstraße sollte ihr PKW vorsichtshalber leer sein; Alghero HausstrandAufreizend sichtbare Gepäckstücke laden nur ungebetene Gäste ein. Bei windigem, strandfeindlichen Wetter bitten die eng verzweigten Altstadtgassen von Alghero zu einem ausgedehnten Bummel. Beugen Sie vor, nehmen Sie Ihre Frauen fest bei der Hand. Überall in den Schaufenstervitrinen blitzt edler Korallenschmuck, zierlichste Glanzstücke traditioneller Handwerkskunst warten nur auf einen Liebhaber! Vom Jachthafen Alghero bringen Sie stündlich kleinere Ausflugsboote zum westlichsten Punkt Sardiniens: Capo Caccia. Unter dem wuchtigen Felsmassiv liegt Europa´s größte Tropfsteinhöhle: die Neptunsgrotte; Das Badeufer von Alghero wird regelmäßig gut gereinigt, aber in der Vor und Nachsaison (Frühjahr/Spätherbst) türmen sich schwarz/braune Berge von abgestorbenem Neptunsgrass, besonders im nördlichen Abschnitt. Diese Seegraswiesen gaben der Stadt schon in geschichtlichen Frühzeiten ihren Namen "Algher" .
Cala dell´Argentiera
TauchenNordwestlich Alghero, ca. 40 km weiter entlang der Küstenlinie stoßen Sie auf das ehemalige Silberdorf Argentiera. Kleine unerschlossene stille Strände und die abenteuerlich anmutende Silbermine lohnen Ihnen einen Tagesausflug. Das verlassene Bergarbeiterdorf hat etwas Irreales, wirkt wie eine Geisterstadt. Scheinbar von einem Kulissenbauer aus Hollywood entworfen, in den Berg gewachsen. Diese im Jahr 1962 aufgelassene Silbermine Argentiera liegt direkt am Meer; In blühend industriellen Zeiten ergiebiger Bergbautempel, wurde die Mine danach wegen Unrentabilität aufgegeben und einstürzende hölzerne Hausfasaden sind nur noch abenteuerliches Schauobjekt für Badegäste.neugieriger PolpoVon der Regierung großmächtig angeplante Zentren für Ferienwohnungen oder Museen gingen allesamt bis heute baden. Mittlerweile holt sich die ausgebeutete Natur wieder Stück für Stück von dieser verfallenden Ruine zurück. In dieser Region Argentiera treffen Sie oft auf verlassene Buchten und sichelförmige Strände. Schnorchler werden schwärmen über kristallklar unverseuchtes Meerwasser der konkurrenzlosen Sonderklasse. Durchsichtigkeit wie im künstlichen Aquarium, wer sehnt sich da noch nach der Karibik; Beim Blick auf türkisfarben spiegelndes Naß erkennt man noch in 3 m Tiefe auf dem Meeresgrund kleine ängstliche Krabben und Einsiedlerkrebse laufen, oder bunte Fische flitzen erschrocken Schutz suchend unter den nächsten Felsvorsprung; Ein neugierig hungriger Tintenfisch an der Wasserlinie scheint den Angler zu begrüßen und gleich fröhlich zu winken. Packen Sie Kühltasche, Brotzeit, Taucherbrille, Flossen und Sonnenschirm ein, denn diese Gegenstände leisten hier wertvolle Dienste!       nachNach oben oben
Dünenlandschaft "Costa Verde" 
costa verde
Dünen
Ferrari
Viel SAND in SICHT im Südwesten, an der Flußmündung des "rio Piscinas". Wenn Sie von der Provinzhauptstadt Oristano in südlicher Richtung Iglesias auf der Küstenstraße bleiben, dann eröffnet sich rechts ab in Guspini die originelle Traumbadelandschaft "Marina di Arbus"! Ganzjährig beständig starker Mistralwind hat Europas größte Wanderdüne an der "Costa Verde" aufgeweht.   Auf ca. 3 qkm Fläche, türmen sich direkt am Meer bis zu 60 Meter hohe Berge fein ockerfarbener Quarzsand, 9 km Strand so weit das Auge reicht!  Bitte das Sandspielzeug nicht vergessen, ihre Kinder werden jubeln und die Väter dürfen Burgen bauen ohne Ende.  Den Namen "Grüne Küste" muß allerdings ein Farbenblinder vergeben haben, denn saftige Pflanzen sind hier, besonders im Sommer, wenig zu entdecken; Aber vielleicht ist das hellgrüne Schimmern des Meeres bezeichnet; cala domestica Glücklicherweise ist in dieser abgeschieden wildromantischen Region gut entwickelte Infrastruktur kaum vorhanden, das natürliche Landschaftsbild ist daher weitgehend noch intakt. Bis auf wenige Ferienwohnungen, den einfachen Campingplatz, und einer Bar als Anlaufstelle, ist Selbstversorgung angesagt. Am südlichen Ausläufer der Dünenlandschaft geht die Küste in rauhen Basaltstein über, dort haben sich steil abfallende Badebuchten in den Fels gegraben; "Cala Domestica" ist wahrscheinlich die versteckteste Badebucht auf der ganzen Insel. Vom Meer aus nicht direkt einsehbar, war hier im 2. Weltkrieg ein Stützpunkt des deutschen Militär. Weißer Sand so fein wie Puderzucker und flach abfallendes Ufer ins azurblaue Wasser prägen diese stille sichelförmige Bucht. Ein braunes Hinweisschild zeigt rechts die Abfahrt von der asphaltierten Verbindungsstraße Richtung Buggeru.  Sehenswerte Ziele für einen Ausflug in näherer Umgebung sind: Bergbau und Mineralienmuseum Montevecchio, Tropfsteingrotte di Mannau; römischer Tempel di Antas, Messermuseum Arbus, grotta di san Giovanni;
"Bosa" und nördliche Korallenküste
Bosa marinaVon Alghero nach Bosa entlang der Küstenlinie schlängelt sich die Verbindungstraße auf und ab, rechter Hand thront (10 Km vor Bosa) der altspanische Wehrturm "torre Argentina", weiß markierte Parkbuchten seitlich der Hauptstraße symbolisieren Stoppsignale für den Badegast. Enge Trampelpfade abwärts durch duftende macchia führen direkt zu den flachen Badeplätzen in abgelegener Natur. Eingebettet zwischen Ausläufern der steil abfallenden Felsküste ruhen versteckt kleine Sandbuchten mit Namen wie "s´ abba drukke" oder "Cumpuoltittu". cumpolitttuWer mehr menschliche Kontakte sucht, ist am 2 km langen, flach abfallenden Sandstrand von Bosa Marina gut aufgehoben. (Surfschule, Bar, Restaurant, Tauchschulen, kleiner Jachthafen mit Bootsverleih). Begrenzt und windgeschützt wird das saubere Badeufer von der Hafenmole mit mächtigen spanischen Wehrturm auf der "isola rosso." Nach Auskunft der Einheimischen soll der rötlich dunkle Sand heilkräftige Wirkung besitzen und schon manchen Rheumakranken von seinem Leiden befreit haben. In der Hochsaison (Ende Juli/August) freilich verkehrt sich die Heilkraft ins Gegenteil, man erkrankt an Platzangst. Die Naturschutzvereinigung "Lega Ambiente" verlieh im Jahr 2005 diesen Stränden, in italienweiter Bewertung, maximal höchste Auszeichnung für Sauberkeit; Ausflugsempfehlungen: Wanderung zum Schloß "Malaspina" durch enge Altstadtgassen, 6 km Bootsfahrt den Temo aufwärts zur romanischen Kirche "san Pietro extra muros", Erlebnisfahrt mit dem Dampfzug "trenino verde" nach Macomer, geführter Ausflug in die natürlichen Jagdreviere der letzten Gänsegeier Europas.   nachNach oben oben
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